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Parken in Zavelstein - ein Thema, das nach Lösungen ruft

In fast allen Städten ist „Parken“ ein leidiges Thema und das gilt auch für Zavelstein. Zwar ist der Ort recht üppig mit Parkmöglichkeiten ausgestattet, doch insbesondere im Bereich des Eingangs zum historischen „Städtle“ wie auch im Kernbereich, also am Marktplatz, Alten Gotsacker usw. sind die seit vielen Jahren bestehenden Verhältnisse nicht für alle Zeiten tragbar. So werden Gehsteige zugeparkt, die Zufahrt zum „Städtle“ ist häufig nur mit Slalomfahrten zu bewältigen. Abgesehen vom Ortsbild wird dadurch mehr oder minder regelmäßig auch die Zufahrt von Feuerwehr, Rettungsfahrzeugen usw. massiv beeinträchtigt. Glücklicherweise ist seit vielen Jahren kein Notfall eingetreten, doch kann der jetzige Zustand keine Endlos-Lösung sein.

Dass der hohe Parkplatzbedarf in unmittelbarem Zusammenhang mit den Hotelbetrieben Krone-Lamm steht, ist jedem Ortskundigen bekannt. Und es mangelt nicht an Verständnis für die betrieblichen Notwendigkeiten dieser erkennbar erfolgreich geführten Betriebe. Jedoch muss nach vielen Jahren der Tolerierung eine Lösung der Parksituation durch die Hotelbetreiber angemahnt werden.

Es gibt auch eine finanzielle Seite: Bürger und Betriebe, die ihren Stellplatzverpflichtungen nachgekommen sind, haben neben den Herstellungskosten dafür zusätzlich die Oberflächenabwassergebühren in beträchtlicher Höhe zu entrichten. Werden Straße und öffentliche Stellplätze in Anspruch genommen, muss die Allgemeinheit diese Kosten tragen.

Vor (grob geschätzt) 15 Jahren war die Planung eines Parkhauses für knapp 30 Fahrzeuge an der Ostflanke der Krone weit vorangeschritten. Die Umsetzung scheiterte letzten Endes am Einspruch eines inzwischen verstorbenen Anliegers. So wäre im Interesse sowohl der Allgemeinheit wie der Hotelbetreiber zu überprüfen, ob durch diese Änderung der Verhältnisse der frühere Plan nicht wieder aufgegriffen werden kann. Alternativ wären mit Nachdruck sonstige Lösungen zu untersuchen.

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